Sonntag, 20. November 2011

Sweet! Schoko-Becherkuchen

Das Schöne an Becherkuchen ist, dass man beim Anrühren des Teigs Zeit sparen kann, da man keine Waage benötigt. Die Zutaten müssen nicht abgewogen werden, stattdessen werden die Mengen in "Bechern" abgemessen. Dieses Konzept ist mir auf der Suche nach einem schnellen und einfachen Kuchenrezept untergekommen - herausgekommen ist das:

Schoko-Kranz
 
  • 1 Becher Sauerrahm (250g)
  • 1 Becher Mehl
  • 1 Becher Zucker
  • 1 Becher Kakao (Instant)
  • 1 Becher geröstete und geriebene Haselnüsse
  • 1/2 Becher Öl
  • 1 Paket Vanillezucker
  • 1 Paket Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 3 Eier
Alle Zutaten verrühren, und währenddessen den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig in eine befettete Springform mit Kranzeinsatz füllen und 50-60 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

Dienstag, 15. November 2011

Und dazu: Paradeissalat

Für 3-4 Personen als Beilage:

  • 500g Paradeiser (Tomaten)
  • 1 Zwiebel
  • 5 EL Speiseöl
  • 3 EL Essig
  • Salz, Pfeffer, Staubzucker
Die Paradeiser waschen, halbieren, und anschließend in Spalten oder Scheiben schneiden. Mit Essig, Öl, dem fein geschnittenen Zwiebel, Salz, Pfeffer, Zucker marinieren.

Ca. eine viertel Stunde im Kühlschrank ziehen lassen, danach mit etwas Wasser aufgießen, und nochmals mit Salz, Pfeffer, Essig und Zucker abschmecken.

Und dazu: Gurkensalat

Für 3-4 Personen als Beilage:

  • 1 Salatgurke
  • 3-4 Zehen Knoblauch
  • 5 EL Speiseöl
  • 3 EL Essig
  • Salz, Pfeffer, Staubzucker
Die Gurke schälen und in Scheiben hobeln. Mit Essig, Öl, den zerdrückten Knoblauchzehen, Salz, Pfeffer und etwas Zucker marinieren.

Ca. eine viertel Stunde im Kühlschrank ziehen lassen, danach mit etwas Wasser aufgießen, und nochmals mit Salz, Pfeffer, Essig und Zucker abschmecken.

Dienstag, 1. November 2011

Saisonal: Kürbis-Kokos-Suppe mit Garnelen

Soo, passend zu Halloween und der Tatsache, dass man gerade überall mit Kürbissen zugeschmissen wird - mal wieder eine Suppe :)

  • ca 750g Kürbisfleisch, geschält (ca 1kg Kürbis)
  • 1 Dose Kokosmilch, ungezuckert
  • 300ml Gemüsebrühe
  • 2 Karotten
  • 1 Zwiebel (mittel-groß)
  • ein ca 2cm großes Stück Ingwer
  • Curry
  • auf Wunsch Pfefferoni
  • Salz, Pfeffer, Sojasauce zum Abschmecken
  • Garnelen (Menge beliebig)
  • 2 Knoblauchzehen

Suppe:
Zwiebel schneiden, Ingwer klein hacken, Pfefferoni entkernen und hacken.
Diese Mischung in etwas Öl anbraten, wenn die Zwiebel gut angedünstet, aber noch nicht braun sind, die Kürbisstücke und die in Scheiben geschnittenen Karotten dazugeben.

Das Gemüse etwas dünsten, nach 3-4 Minuten mit der Suppe und der Kokosmilch aufgießen. Salzen, etwas pfeffern, und ca. 30 Minuten zugedeckt köcheln lassen (bis das Gemüse schön weich ist, Kochzeit also abhängig von der Größe der Kürbisstücke).

Wenn das Gemüse schön weich ist, die Suppe pürieren, und mit Salz, Pfeffer, Suppenpulver und Sojasauce abschmecken.

Garnelen:
Ich habe TK-Garnelen verwendet. Diese bei Zimmertemperatur auftauen lassen, und mit dem klein geschnittenen Knoblauch in etwas Öl auf beiden Seiten je ca. eine Minute braten.
Kurz vor dem Servieren die Garnelen in die Suppe geben, servieren, fertig :)

Sonntag, 25. September 2011

Essen wie daheim: Linseneintopf

Ich brauche für ca. 4 Esser:

  • eine große Dose Linsen
  • eine halbe Zwiebel, fein geschnitten
  • zwei Karotten
  • ~ 300ml Suppe
  • etwas Öl
  • etwas Mehl
  • ca 20 dag Jausenspeck am Stück 
Karotten und Zwiebel sehr fein schneiden, Speck in Würfel schneiden. Zusammen in ganz wenig Öl anschwitzen - beiseite stellen.

In einem größeren, weiten Topf mit ein wenig Öl und Mehl eine helle Einbrenn herstellen, mit Suppe ablöschen. Linsen und Karotten/Zwiebel/Speck-Mischung hinzufügen.


Mit einem Salz, Pfeffer, ein wenig Suppenpulver und einem Schuss Essig abschmecken.

Dazu passen gut Semmelknödel und Geselchtes.

Dienstag, 3. Mai 2011

First Try: Maki selbst gemacht (mit Bilderstrecke :))

Ein Kollege von mir hatte neulich die Idee, Maki selbst zu machen - er hatte das im Rahmen einer Firmenveranstaltung mal gesehen (coole Idee für ein Firmenevent übrigens!), und wir beschlossen, auch einen Versuch zu wagen.

Einkaufsliste (für ca. drei gute Esser)
  • 1 Pkg (500g) Sushi-Reis
  • 1-2 Pkg Seetangblätter (die getrockneten aus dem Asia-Laden)
  • so noch nicht vorhanden, eine dieser Holzmatten zum Rollen 
  • Würzmischung für Sushireis (im Prinzip ist das eine Mischung aus Essig und Zucker)
  • Wasabipaste
  • Füllung: hier wie beliebt - wir hatten 100g Thunfischfilet, 100g Lachsfilet, und eine Salatgurke
  • Sojasauce zum Dippen

Zubereitung:
Am besten schon ein Weilchen vorher den Reis nach Packungsanweisung zubereiten (in unserem Fall war das wie bei "normalem" Reis, also eine Tasse Reis und eineinhalb Tassen Wasser zum Kochen bringen, und kochen, bis der Reis das ganze Wasser aufgesaugt hat). Den Reis abkühlen lassen.

Die Fischfilets und die Gurke in Stücke schneiden (für Maki in Streifen/Stifte, soll es auch Sushi/Sashimi geben, dann auch mundgerechte Fischstücke schneiden)

Danach die Holzmatte auflegen, und eins der Seetangblätter mit der glatten Seite nach unten darauf plazieren.
 Eine Hand voll Reis darauf verteilen (am besten mit einem immer wieder neu angefeuchteten Löffel, der Reis ist wirklich sehr klebrig), am Rand eine "Straße" freilassen, und mit Wasabipaste bestreichen, danach Fisch- oder Gurkenstreifen drauflegen.
Danach das Seetangblatt mit Hilfe der Holzmatte einrollen, und den "Falz" glattstreichen.

In Stücke schneiden (die geübten schaffen genau sechs, habe ich mir sagen lassen ;)), und schon ist der erste Schwung fertig. Die vorher genannten Schritte mehrere Male wiederholen, und irgendwann sieht das Ergebnis dann so aus (hier sieht man auch Variationen mit Krebsersatz bzw. Rettich):


Schmecken lassen :)

Montag, 2. Mai 2011

Experimentell: Hühnerbrust auf Ofengemüse

Begonnen hat die ganze Sache so, dass ich festgestellt habe, dass meine Lieblingssauce aus dem Chinaladen (so eine sweet-chili-sauce nämlich) eigentlich als Marinade für Hühnerfleisch gedacht ist - so habe ich mir überlegt, was man mit dieser Info feines anstellen könnte - und das ist daraus geworden ;)

Du brauchst für 2-3 Esser:

Ofengemüse
  • 750 kg festkochende Erdäpfel
  • 3 Paradeiser
  • 2 Paprika, Farbe nach Vorliebe
  • 2-3 Karotten
  • einen mittelgroßen Zwiebel
  • 3-4 große Knoblauchzehen
  • Kräuter nach Vorliebe (ich hatte eine TK-Kräutermischung aus verschiedenen Sorten)
  • Sojasauce
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
Huhn
  • 2-3 Hühnerbrustfilets
  • etwas Sweet Chili-Sauce
  • Salz, Pfeffer
Wie zubereiten?
Erdäpfel, Karotten in ca 5mm dicke Scheiben schneiden, Zwiebel, Paprika, Paradeiser grob würfeln, Knoblauch fein schneiden. In einer großen Schüssel mischen, und mit Öl, Sojasauce, den Kräutern und Gewürzen marinieren. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Das Gemüse in einer Auflaufform verteilen (ich habe in dem Fall eine mittelgroße Auflaufform mit Deckel verwendet), und die gesalzenen und gepfefferten Hühnerbrustfilets drauflegen. Dann noch die Filets mit der Chili-Sauce bestreichen. Deckel drauf, und für ca. eine Stunde garen. Wenn das Huhn knuspriger sein soll, nach ca einer halben Stunde den Deckel abnehmen, dann aber immer wieder mit Saft übergießen, damit es nicht austrocknet.

Ich habe beim ersten Versuch ca. 1/8 l Wasser dazugegeben, das wäre aber nicht nötig gewesen, das Gemüse lässt genug Saft aus.

Und so sah das dann aus:
Das Huhn war bewusst nicht dünkler, und gaanz zart und durchzogen vom Gemüsegeschmack - lecker :)

PS:
  • Das ganze geht sicher auch mit Fischfilets - nur die Gewürze müssen gegebenenfalls darauf abgestimmt werden.
  • Wer die Sweet-Chili-Sauce nicht mag, kann das Huhn auch mit Brathuhngewürz oder mit Paprika würzen...